Lalala (Taylor Lautner Oneshot)

Hallo *in die Runde wink*
Ich bin kein typischer OS-Schreiber, die fallen mir eigentlich total schwer, aber das hier war einfach so ne Spontanidee.
Sagt mir bitte was ihr davon haltet, ja? Denn ich bin nicht so richtig zufrieden damit… vielleicht kann ich auch einfach nicht über den Welpen schreiben, ich weiß es nicht.
Hier das Cover zu der Story:
http://666kb.com/i/bf2j8yxcax1lnkn85.jpg

Have Fun and be sure to leave a comment. Oder auch auf deutsch:
Viel Spaß und hinterlasst mir ein Review (Kommentar!).

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 Lalala

 

„Taylor? Das Interview fängt gleich an. Bist du soweit?“ Ich sah meinen Co-Star Kristen an und nickte. Wie schlimm konnte das schon werden? Trotz derTatsache, dass man uns gewarnt hatte. Der Mann der uns interviewen sollte hatte den Ruf weg sehr ungemütliche Fragen zu stellen. Er hielt sich an keine Höflichkeitsregel und fragte schlichtweg nach jedem Detail von Gerüchten und angeblich auch nach dem Privatleben. Ich ging davon aus, dass Kristen und Robert und die angebliche Liebesaffäre viel interessanter war als ich, also dachte ich nicht groß darüber nach.
Kristen war sichtlich genervt von dem ganzen Aufwand, dem ganzen Hin-und Hergerenne und dem Stylisten, der seit mindestens zwanzig Minuten an ihren Haaren rumfummelte. Da war man doch wirklich froh ein Mann zu sein. Immerhin ein Vorteil!
„Können wir jetzt? Meine Haare sind okay.“ Schnappte Kristen und der Stylist zog sich schnell zurück. Ich grinste nur und blieb still. Ich war fertig. Kristen rollte mit den Augen und setzte sich neben mich auf die Couch. Mit einem kurzen Zwinkern versuchte ich sie aufzumuntern und sah dann zur Tür, die aufging und den Blick auf einen schmächtigen Kerl mit Hornbrille, Bauchansatz und einer halben Glatze freigab.
Schlagartig war klar wieso er so eine agressive Interviewtechnik benutzte, schätzte ich. Kristen sah gelangweilt aus als der Kerl ihr die Hand gab und sich vorstellte. Ein Kameramann positionierte sich, schaltete die Technik ein und gab uns ein Zeichen. Na jetzt gabs kein Zurück mehr.
„Der zweite Teil der Twilight-Saga „New Moon“ sprengt alle Zuschauerrekorde. Nicht nur dank der Tatsache, dass sich die Hälfte der jungen Männer und Träume aller pubertierenden Teenagermädchen auszieht. Nein, dies verdanken sie auch den hartnäckigen Gerüchten um die Liebesbeziehung zwischen den Hauptdarstellern Robert Pattinson und Kristen Stewart.“ Das Wort Gerüchte war so stark betont, dass kein Zweifel aufkam, dass dieser Mensch das Gerücht für wahr hielt.
Mir tat Kristen jetzt schon Leid.
„Was sagen sie dazu, Kristen?“ Ich lächelte unbestimmt vor mich hin. Ihr zu helfen war mir gerade quasi unmöglich und da musste sie jetzt durch.
„Also erst einmal sind Robert und ich gute Freunde, was für den Dreh auch unabdingbar ist. Fakt ist, dass all diese Gerüchte genau das sind, Gerüchte. Zweitens sind wir nicht allein die Hauptdarsteller dieses Filmes, der junge Mann hier neben mir spielt eine mindestens ebenso große Rolle, wenn nicht sogar eine Größere als Robert.“ Ah, das hatte sie ja nett gesagt, aber er würde sicher nicht so schnell loslassen. Alle Welt wollte mehr Aussagen über ‚Robsten‘ – das Hollywoodtraumpaar schlechthin, welches sogar Zac Efron und Vanessa Hudgens den Rang ablaufen konnte. Arme Kristen. Sie wusste das sicher genauso gut wie ich.
Erstaunlicherweise irrten wir uns beide.
Auf einmal heftete sich der Blick des Mannes auf mich und er lächelte. Kam es nur mir so vor oder grinste er tatsächlich hämisch?
„Ja, Taylor Lautner. Der Werwolf. Sagen sie, war es ihnen nicht furchtbar peinlich die ganze Zeit über ohne Shirt rumzulaufen?“ Na toll. Danke. Aber die Frage kannte ich.
„Nunja, die Buchvorlage lässt dort sehr wenig Spielraum zu. Es ist eine biologische Eigenschaft der Werwölfe, dass sie nie frieren und deshalb…“ Er würgte mich ab. Die wegwerfende Handbewegung war unmissverständlich.
„Jaja. Natürlich. Aber so extrem an Gewicht zuzulegen muss doch frustrierend sein. Da ist man erst ein recht gutaussehender junger Mann und auf einmal hat man, sagen wir 40 Pfund mehr drauf und muss mit diesem neuen Gewicht durch die Welt stolpern.“ Kristen schüttelte fassungslos den Kopf. Die Warnungen waren nicht gut genug gewesen!
Man hatte uns nicht gesagt dass er beleidigend wurde. Ganz ruhig bleiben, Taylor! Du kannst da drüber stehen.
„Naja das Schwerste war tatsächlich, dass ich alle 2 Stunden essen musste. Man muss sich richtiggehend zwingen, aber durch das ständige Training ist das ja zum Glück alles zu Muskelmasse geworden.“ Ich gab mein strahlendstes Lächeln in die Kamera. Gute Miene zum bösen Spiel, was anderes blieb mir nicht übrig.
„Aha, naja. Wie sie meinen.“ Kommentierte er meinen guten Versuch. Kristen war sicher genauso angespannt wie ich, das hier war der Horror!
„Nun also wie angenehm ist es eine Frau zu daten, die dafür bekannt ist mit ihren Exfreunden in Songs abzurechnen. Da wird ihr Name doch wohl auch bald auftauchen, nicht wahr Taylor?“ Oh oh. Da hatten wir es.
Und ich hatte gedacht die Geschichte um Taylor und mich war nicht halb so interessant wie ‚Robsten‘. Falsch gedacht. Selbst wenn… ach verdammt, was ging das einen Reporter bitte an?! Die nahmen sich grundsätzlich zu viel raus, aber die meisten wahrten immerhin einige Anstandsregeln. Und der hier? Nichts! Ich war sauer.
„Ähm tut mir Leid, ihre Zeit ist um.“ Meldete sich der Presseagent von Summit zu Wort. Ein Glück. Kristen und ich atmeten Beide auf und sahen zu, wie unser persönlicher Foltermeister sich verabschiedete.
„Ruht euch ruhig einen Augenblick aus, in einer Stunde müsst ihr zu der Party im Foyer.“ Diese Information war doch mal erfreulich. Eine kleine Party und oberflächliches Geplauder. Dort würde sicher niemand Kristen oder mich so undiskret nach unserem Liebesleben fragen.
„Ich reiße diesem Kerl den Arsch auf.“ Brummte Kristen und ich fing an zu lachen.
„Ach halt die Klappe Talyor.“ Fauchte sie und verschwand aus dem Zimmer. Na die hatte aber heute eine Laune. Super. Da würde der Abend ja gleich mal noch vergnüglicher werden.
Kopfschüttelnd beschloss ich mein eigenes Hotelzimmer aufzusuchen und schlich den Gang entlang. Die Tür zu meinem Zimmer stand offen und ich blieb in der Tür stehen um reinzusehen. Das musste das Zimmermädchen sein. Vielleicht konnte ich sie höflich bitten zu gehen bevor sie ihre Arbeit beendet hatte. Ich stand in der Tür und sah mich um. Es war niemand zu sehen. Seltsam.
Vor meiner Nase ging die Tür zum Badezimmer auf und wieder zu, die junge Frau hatte mich nicht gesehen und lief weiter zum Bett.
Ihre Silhouette war schlank und hochgewachsen. Die kurzen blonden Haare waren in sanfte Wellen gelegt und zum Teil hochgesteckt. Dies betonte ihren langen schlanken Hals und die zierlichen Schultern. Die Uniform stand ihr mehr als gut. Der halblange graue Rock mit der klassischen Schürze schmeichelte ihren Beinen.
„Lalala… lala…“ Sie sang leise vor sich hin und ich lauschte interessiert. Ich konnte nicht singen, aber bewunderte jeden der es konnte.
(AN: Der Song http://www.youtube.com/watch?v=mgn1P_gKqB4″]http://www.youtube.com/watch?v=mgn1P_gKqB4 )
„I like writing songs about douchebags who cheat on me but I’m not gonna say that…“ Nein, das passierte jetzt nicht wirklich oder? Vielleicht wollte mich hier jemand auch einfach nur ärgern. Das konnte doch kein Zufall sein, dass dieses junge Zimmermädchen genau dieses Lied singen musste. In meinem Zimmer!
„I like writing their names into songs so they’re ashamed to go in public but I’m not gonna say that…“ Sie verstummte wieder an der Stelle und summte leise. Ich konnte den Blick nicht von ihr abwenden. Innerlich debattierte ich immernoch darüber ob das hier Himmel (wegen ihrer Stimme) oder Hölle (wegen ihrer Liederwahl) war.
„Lalala… lalala…“ Sie faltete das Laken und schüttelte die Kissen seelenruhig wieder auf, die ich in der vergangenen Nacht vollkommen zerknautscht hatte. Die ganze Zeit über stand sie mit dem Rücken zu mir.
„You might think I’d bring up Joe, that guy who broke up with me on the phone, but I’m not gonna mention him…“ Wieder ein Summen und ich fragte mich wieso sie das Herzstück des Songs – so gesehen – ausließ.
„Tonight, I’m hosting SNL but I’m not gonna brag about that…“ Kurze Summpause, dann wieder: „Lalala… hahaha… lalala…“ Mittlerweile lehnte ich am Türrahmen und beobachtete sie. Ganz gemütlich stand ich da, die Hände tief in meinen Hosentaschen vergraben.
„And if you’re wondering if I might be dating the werewolf from Twilight…“ Schwungvoll drehte sie sich um und erstarrte. Vollkommen benommen starrte sie mich an und ich erwiderte ihren Blick ruhig und neugierig. Was sie jetzt wohl sagen würde? Sicher war ihr das peinlich, aber ich wollte erstmal sehen wie sie reagierte, bevor ich irgendetwas sagte.
„Verzeihung. Ich habe nicht gemerkt dass Sie da sind. Soll ich gehen?“ Fragte sie und ich bewunderte ihre ruhige Stimme. Kein Zittern, kein einziger Hinweis darauf, dass sie verunsichert war weil sie vor mir stand. Höchstpersönlich.
„Nein, bleiben sie ruhig und machen sie ihre Arbeit.“ Entgegnete ich und fragte mich wieso ich sie eigentlich siezte. Sie war allerhöchstens ein Jahr älter als ich! Ihr Kopf ruckte kurz und sie nahm etwas vom Wagen, der genau neben mir stand und wischte langsam über den Tisch, den Fernseher, den Nachttisch.
„Wollen sie nicht ein wenig singen? Das erleichtert die Arbeit.“ Schlug ich vor und sie ließ den Wischlappen sinken und blickte mich an. Ich kam mir regelrecht durchleuchtet vor als sie mich so ansah und ich war mir sicher sie suchte nach Anzeichen, dass ich mich über sie lustigmachte.
Da würde sie nichts finden. Ich fand ihre Songwahl zwar etwas ungewöhnlich, aber sie konnte singen.
„Ich bin sowieso fertig. Ich werde sie jetzt in Ruhe lassen.“ Sie machte einen Knicks und wollte an mir vorbei aus dem Zimmer schlüpfen, aber ich hielt sie am Arm fest.
„Bitte, sag du zu mir. Ich bin Taylor.“ Große Augen schauten zu mir auf, da sie einen guten Kopf kleiner war als ich. Das war immer noch erstaunlich groß für eine junge Frau.
„Ich darf die Gäste nicht duzen. Das verstößt gegen die Regeln.“ Brachte sie hervor und stand mitten im Türrahmen. Mit zwei Leuten direkt dadrin stehend, war nicht wirklich viel Platz.
Ich sah sie lange an und lächelte dann. Bei manchen Fans war dieses Lächeln tatsächlich eine Waffe, damit konnte ich mich aus allem rausreden.
„Und wenn ich mehr als nur ein Gast wäre?“ Fragte ich und ihre Augen weiteten sich.
„Wie bitte?“ Hauchte sie tonlos und ich sah Unverständnis in ihrem Gesicht. Hoffentlich hatte sie das jetzt nicht irgendwie falsch interpretiert.
„Wie wäre es wenn du…“ Ich senkte den Blick auf ihr Namensschild. „Tessa, mit mir ausgehst? Dann wären wir Freunde und du könntest mich gefahrlos duzen.“ Kaum zu glauben, aber ihre Augen weiteten sich noch mehr und eine leichte Röte kroch über ihre Wangen.
Sie war wirklich hübsch und mich interessierte brennend, wieso sie ausgerechnet Taylors SNL Monolog sang. Nicht dass es nicht ein wirklich witziger Auftritt gewesen war, aber wieso?
„Äh…“ Sie zögerte und sah hoch zu mir, so direkt und ohne Scheu, das hatte ich seit den ersten Ausschnitten aus New Moon nicht mehr sehr oft gehabt. Komm schon, Taylor, lächel noch einmal, sie will doch ja sagen. Meine Mundwinkel hoben sich zu einem breiten Lächeln und ich wartete ab. Ihre Augen glitten über mein Gesicht.
„Wieso?“ War ihre schlichte Erwiderung. Mein Lächeln fiel in sich zusammen.
„Wieso nicht?“ Konterte ich mit gerunzelter Stirn.
„Sie sind Gast. Ich arbeite hier. Ich denke nicht, dass das meinem Boss gefallen würde.“ Sie stockte, brachte dann aber die Worte doch raus und ich dachte nach. Ich verstand nicht, wieso so etwas eigentlich nicht erlaubt sein sollte. Das klang doch regelrecht lächerlich. Vor allem in einem Hotel!
„Der Boss muss es ja nicht erfahren, oder? Wir könnten uns ja auch woanders kennengelernt haben.“ Schlug ich ihr dann vor und grinste wieder. Sie biss sich auf die Lippe und starrte zu mir hoch.
Eine blonde Strähne fiel ihr ins Gesicht und ich hob die Hand, um sie wegzustreichen. Still ließ sie es geschehen und sah mich einfach nur weiterhin an. Deine Chance Taylor!
Ich wusste, jetzt hatte ich sie fast soweit. Sie war hübsch und schien auch nicht sonderlich beeinflusst davon zu sein wer ich war. Zu wem ich geworden war.
DAS allerdings kam mir schon zugute, denn so wusste ich mit welcher Gestik oder Mimik ich ungefähr welche Reaktion hervorrief. Langsam wurde mein Grinsen immer breiter. Nur noch ein Wort.
„Bitte.“ Flüsterte ich ihr entgegen und das schnelle Blinzeln verriet mir, dass ich genau das Richtige gesagt hatte.
„Also… okay.“ Sagte sie und ich grinste noch breiter. Langsam schob sie sich an mir vorbei und warf einen Blick über die Schulter als sie an ihrem Wagen stand:
„In zwei Stunden habe ich Feierabend. Ich werde vor dem Hoteleingang auf dich warten, oder vielleicht lieber am Hinterausgang.“ Sie lächelte und ich nickte. Das war ja einfach. Und Rob beschwerte sich immer, dass er nicht zum Daten kam. Sie war schon fast um die Ecke verschwunden, da rief ich ihr hinterher:
„Du musst mir dann erzählen wieso du ausgerechnet dieses Lied gesungen hast.“ Tessa hielt an, schaute mich an, lachte auf und sang grinsend:
„But I’m not gonna comment on that.“

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